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Rehabilitation

Rehabilitationssport / Funktionstraining

Das sind individuelle sporttherapeutische Maßnahmen auf der Basis einer ärztlichen Verordnung zur Wiederherstellung der körperlichen Leistungsfähigkeit bzw. Linderung körperlicher Beschwerden. Ziel dieser Maßnahme ist die Sicherung einer möglichst hohen persön-lichen Lebensqualität sowie die uneingeschränkte Teilnahme am gesellschaftlichen Leben. Diese Maßnamen kommen für alle Personen in Betracht, die von Behinderung, im Sinne von Funktions-, Bewegungs-, und Aktivitätseinschränkungen, bedroht oder betroffen sind.
Hierunter zählen:

  • Erkrankungen des Stütz und Bewegungsapparat, insbesondere akute und chronische Rückenschmerzen, Gelenk- (z.B. Arthrose) und Muskelerkrankungen (z.B. Muskeldystrophie)
  • Atemwegserkrankungen (z.B. Asthma Bronchiale)
  • Multiple Sklerose
  • Morbus Parkinson
  • Morbus Bechterew (Spondylitis ankylosans)
  • Osteogensis imperfecta und Osteoporose
  • Fibromyalgie-Syndrom
  • Rheumatische Erkrankungen (z.B. rheumatoide Arthritis)
  • Organische Hirnschädigungen (z.B. durch vaskulären Insult)
  • Lähmungen (z.B. Paraparese,Paraplegie)
  • Polyneuropathie
  • Des Weiteren bei Erkrankungen des Herzkreislaufsystems z.B.
  • Angina Pectoris
  • Koronare Herzkrankheit (KHK)
  • Peripher arterielle Verschlusskrankheit (paVk)
  • Chronisch venöser Insuffizienz (CvI)
  • Zustände nach Herzinfarkt, Herztransplantationen, Bypass-operationen, Implantierbarer Kardioverterdefibrillator (ICD)

Die hierfür notwendigen ärztlichen Verordnungen (Muster 56 Rehabilitationssport / Muster 57 Funktionstraining) kann jeder Arzt ausstellen und sind frei von der Heilmittelricht-größe.

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Medizinische Trainingstherapie

Ist eine gezielte therapeutische Maßnahme auf der Basis einer ärztlichen Diagnosestellung bei Störungen am Stütz- und Bewegungsapparat. Ziel dieser Maßnahme ist die Wieder-herstellung von Funktions-, und Bewegungseinschränkungen sowie Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit bzw. Linderung körperlicher Beschwerden. Diese Maßnahme ist insbesondere für Menschen gedacht nach Verletzungen durch Freizeit- und Sportaktivitäten am Stütz- und Bewegungsapparates (z.B. Frakturen, Bänderrissen und Muskel-Sehnen-Verletzungen), aber auch bei allen degenerativen Prozes-sen an Gelenken (Arthrose) und Wirbelsäule. Darüber hinaus kommt diese Maßnahme in Betracht bei funktionellen Störungen, welche ausgelöst wurden durch einseitige Belastungen am Stütz- und Bewegungsapparat in Freizeit, Sport und Beruf. Die dabei aufgebauten muskulären Dysbalancen werden nachhaltig beseitigt und um Neuentstehungen zu vermeiden werden Eigenkompetenzen vermittelt und gestärkt.

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